Maßnahme: Als Land am Rande Europas ist es ein traditionelles Ziel irischer Wirtschaftspolitik, besondere Anreize für ausländische Direktinvestitionen zu setzen. Zentral dafür ist, attraktive Rahmenbedingungen auch in steuerlicher Hinsicht zu schaffen. Irlands Steuersystem hat mit 12,5% innerhalb der Eurozone den niedrigsten Satz von Körperschaftssteuern. Neu gegründete Unternehmen wie Startups sind während der ersten drei Jahre auch davon befreit, was neben der Betriebsansiedelung auch einen starken Anreiz für Unternehmensgründungen darstellt.

Irische Steuerregeln, durch welche einzelne Unternehmen in den Genuss weiterer Vergünstigungen kommen, wurden im Sommer 2016 durch die Europäische Kommission als nach den EU-Beihilfevorschriften unzulässig eingestuft.

 

Ergebnis: Laut einem jährlichen Ranking der internationalen Beratungsfirma Ernst & Young  konnte Irland allein 2016 bei den ausländischen Direktinvestitionen um 20% und bei FDI-Jobs um 47% zulegen. Irland verbesserte sich 2016 auch um 9 Plätze im Jahresvergleich beim IMD World Competitiveness Ranking und liegt nun auf Platz 7.

 

Weiterführende Links:

http://www.idaireland.com/invest-in-ireland/ireland-corporate-tax/

https://www.djei.ie/en/What-We-Do/Trade-Investment/Foreign-Direct-Investment-FDI-/

http://www.ey.com/gl/en/newsroom/news-releases/news-ey-foreign-direct-investment-in-europe-at-an-all-time-high-despite-uncertainties-posing-risks

https://worldcompetitiveness.imd.org/countryprofile/IE

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