Letzten Freitag diskutierten in Graz der Vorsitzende des österreichischen Think Tanks Agenda Austria, Franz Schellhorn, und der CEO des Startups Updatemi, Michael Hirschbrich auf Einladung der IV- Steiermark über „Erfolgsideen für unser Land“.

Siegfried Nagl, Bürgermeister von Graz machte den Auftakt der Veranstaltung. Graz sei Nährboden für gute Ideen und habe eine klar definierte digitale Agenda. Die Stadt sei bereits Experimentierfeld für Digitalisierungsprojekte und stehe auch für zukünftige Projekte gerne zur Verfügung. Botschafter Dr. Johann Brieger präsentierte, stellvertretend für Bundesminister Sebastian Kurz, die vielfältigen Maßnahmen, die im Außenministerium zur Unterstützung der österreichischen Exportwirtschaft bereits gesetzt wurden. Dazu zählen unter anderem die Gründung des Unternehmensservice im BMEIA, die Eröffnung des Open Austria Büros im Silicon Valley wie auch das ALPS Besuchsprogramm und das Welt-Wirtschaft.Österreich-Projekt. Georg Knill, Präsident der IV Steiermark, wies auf die Notwendigkeit von Reformen allgemein und von einer Initiative wie Welt.Wirtschaft.Österreich hin, da es dringend Maßnahmen zur Stärkung des Standorts Österreich bedürfe, wie etwa ein Innovations- und Investitionspaket, ein flexibles Arbeitszeitengesetz und Aktionen zur Entbürokratisierung.

Franz Schellhorn fasste die Situation in Österreich kurz und prägnant zusammen: Hohes Wohlstandsniveau und starke Abstiegsangst. Der Standort Österreich stehe stark unter Druck und man müsse sich an den Best Practice Beispielen unserer europäischen Nachbarn orientieren, um den Standort Österreich zu modernisieren und zu stärken. Als Beispiele nannte er hierfür die Schuldenbremse der Deutschen, die Pensionsreform der Schweden und die Bildungsreform der Niederländer. Michael Hirschbrich berichtete von seinen Erfahrungen als erfolgreicher österreichischer Jungunternehmer des Startups Updatemi im Silicon Valley und was man von der wohl bekanntesten  Startup-Region weltweit lernen könne. Was diese Region besonders auszeichne, sei, dass man viele Innovationen zu allererst immer als Chance und nicht als Bedrohung wahrnehme. Dies treffe zum Beispiel auch für Digitalisierung und künstliche Intelligenz zu.

 

 

 

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