berger-3

Maßnahme: Mit dem Ziel, das Sozialsystem entsprechend der demografischen Entwicklung zukunftssicher und bezahlbar zu halten, wurde von der deutschen Bundesregierung die Rentenversicherung in mehreren Schritten reformiert. Durch Einführung eines Nachhaltigkeitsfaktors wurde das Rentenniveau im Jahr 2004 neu justiert, in dem die Entwicklung der gesetzlichen Renten an das Verhältnis von Rentnern zu Beitragszahlern gekoppelt wurde. Die Altersgrenze für den frühestmöglichen Bezug einer Altersrenten setzte man von 60 auf 63 Jahre, gleichzeitig wurde die Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre vorbereitet und im Jahr 2008 beschlossen. Als dritte Säule neben der gesetzlichen und betrieblichen Altersvorsorge führte man eine staatlich geförderte private Rente ein.

 

Ergebnis: Die Reform führte zu einer Senkung der Kosten der gesetzlichen Rentenversicherung und zu einem Anstieg der Erwerbsquote von älteren Menschen (55 – 64 Jahre).

 

Weiterführende Links:

http://www.iwkoeln.de/studien/iw-policy-papers/beitrag/henry-goecke-jochen-pimpertz-holger-schaefer-christoph-schroeder-zehn-jahre-agenda-2010-110085

Präsentation Prof. Roland Berger in Salzburg am 14.09.2016

 

Comments are closed.